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Der Döbel - auch Aitel genannt
- wächst in unseren heimischen Gewässern zu beachtlicher
Größe heran. Er hat einen unersättlichen Appetit
und ist Pfund für Pfund ein ausdauernder Kämpfer.
Der Döbel sieht dem Hasel sehr
ähnlich, wird aber wesentlich größer. Beide haben
einen schwarzen Schwanz und einen grauen oder grünlichen
Rücken. Den Döbel erkennt man an seinem drehrunden
Körper und der netzartigen Zeichnung der Schuppen, die am
Hinterrand schwarzgesäumt sind. Seine Afterflossen sind
blaßrot, sein Maul ist auffallend groß. Die Rücken-
und die Afterflosse sind beim Döbel konvex (nach aussen
gewölbt), Beim Hasel konkav (nach innen gewölbt).
Die Ernährung
Döbel sind Allesfresser und ernähren sich von Fischen,
Insekten, Kleintieren, aber auch von Fadenalgen, Brot, Beeren
und Früchten; bekannt sind Kirschen und Trauben als Köder.
Schon kleine Döbel von 7-8 cm Länge fressen wirbellose
Tiere, Würmer und Fischbrut. An überhängenden
Holunderbüschen kann es sogar vorkommen, dass sich die Döbel
mit den reifen Beeren richtig vollstopfen. Exemplare von etwa
drei Pfund leben räuberisch. Sie fressen kleine Koppen,
Erlritzen, Rotaugen und Hasel.
Das endständige Maul ist unbezahnt, die Schlundknochen sind
jedoch mit kräftigen Zähnen besetzt. Damit können
sie sogar kleine Krebse und Muscheln trotz ihrer harten Schale
knacken. |